ARG – Torres de Paine

Von El Calafate ging es in einem bequemen öffentlichen Überlandbus über 8 Stunden nach Puerto Natales. Diese Stadt wurde 1912 gegründet und wirkt gewachsen. Ich leihe mir ein Paar Wanderstöcke, einen Rucksack mit Abstandsmodul zum Rücken und Hüftgurt sowie Wanderschuhe für Regen geeignet. Vom Geldautomaten hole ich mir chilenische Pesos, leider kommt das Geld aber nicht meine Kreditkarte, da steht was auf dem Monitor nur auf spanisch. Ich spreche andere Kunden an, mit Zeichensprache, sie drücken auf die passende Taste und meine Karte wird herausgegeben. Ich bin froh.

Am nächsten Tag fahren wir in das Ascencio Tal zu den berühmten ‚ Hörnern ‚ Torres de Paine. Die Gruppe macht eine 19 km Tour bei 700 Höhenmetern. Bei ca. 150 Höhenmetern kehre ich zusammen mit Raquelina und Sofia um. Wir genießen eine langsame Wanderung zurück und relaxen.

 

Wir sehen eine Gruppe von 5 Kondoren am Boden fressen, während 2 in der Luft schweben. Im Gegensatz zu Greifvögeln haben Kondore Zehen wie Hühner zum Laufen am Boden, nehmen Anlauf zum Fliegen und haben einen kahlen Kopf, um sauberer in ihrer Nahrung dem Aas zu fressen. Ein Stück weiter sahen wir einen Nandu und Guanacos. Mit einen Graufuchs auf dem Gelände einer Lodge und einem Gürteltier am Wegesrand sind mir fast alle größeren Tiere begegnet. Kein Puma.

Unsere 1. Nacht im Zelt in dieser Landschaft. Bei feuchtem Wetter war die Nacht im Zelt ungewohnt. Ich mochte so nicht nachts zum ‚ Bathroom‘ – ‚ Banos‘ – Toilette. Ich habe das erste Mal in meinem Leben habe ich im Zelt geschlafen, – ausgenommen das Grosszelt der Beguinen in Douz Tunesien. Eine Erfahrung mehr. Frühstück und Abendessen wurde in den zu den Zeltplätzen gehörenden Lodges eingenommen, für den Mittag gab es ein Lunchpaket.

 

 

Von Pudeto aus ging es mit dem Katamaran in Hielos Patagonicos zur Grande Paine Lodge. Hier erlebte ich den Jahreswechsel, ohne Party aber leckerem Büffet.

Die Wanderungen über ‚Stock und Stock‘ waren für mich zu anstrengend, ich habe es versucht, wenn das Laufen keinen Spaß mehr machte, bin ich umgekehrt und die Landschaft in meinem Tempo genossen. Auch bei typischen Patagonien Wetter: Regen und Wind mit Böen, die Wasserüberfläche der Seen zu Gischtwolken hoch gepeitscht hat, und so in die Hänge fegte. Die Temperaturen lagen zwischen 6 Grad nachts und 19 Grad im Sonnenschein (mit Sonnenschutz).

 

Fasziniert hat mich die Farbe der Seen. Unser Guide Andrea erklärte die Farbe besteht aus den Spuren der Sedimente über die das Wasser läuft, das bestimmt so den Salzgehalt. Von meinem Neujahrsspaziergang zum Lago Grey.

 

Jetzt heißt warten auf den Katamaran, die Fahrt geht zurück nach Puerto Natales.

 

Die kleinen Löcher in dvr Erde sind keine Spuren von Tieren, sie stammen von Wanderstöcken!!! Diese Aufnahmen sind von Grey Gletscher der Hikinggruppe, die mit Kondition.

 

Letzter Stopp vor der Rückfahrt nach Puerto Natales beim Nordenskjöld See.

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