NZ – Christchurch

Am 19.11.2018 bin ich in Queenstown angekommen. Dort habe ich einen Toyota RAY4 Gxl 4WD vom Autoverleih abgeholt, dieser Wagen wird mich bis Auckland begleiten. Sehr bequem, wird nur das Notwendige zur Unterkunft mitgenommen. Gestern bin ich auf einer nicht geteerten Straße gefahren und das Fahrgefühl und den Komfort im Auto genossen.

Zu meinen Eindrücken:

Christchurch muss eine faszinierende Stadt im alt-englischen Stil gewesen sein. Bis 2 Erdbeben im September 2010 und Februar 2011 das alte Stadtzentrum zerstörten und über 200 Menschen starben. Ich habe versucht durch Besuch im QuakeCity Museum mir einen Überblick zu verschaffen wie groß die Fläche war, ein Ergebnis habe ich nicht. Ein Bericht von einer Frau: Sie arbeitete in einer Bank, sie konnte das Gebäude nicht von sich aus verlassen. Dieses Erlebnis hat sie so geprägt, sie hat die Stadt, auch Neuseeland verlassen. Nach einem Gespräch mit einem jungen Rezeptionisten hat Christchurch mehr als die Hälfte seiner Bewohner verloren, weil es keine Arbeitsplätze gab.

Mir sind Bilder von Deutschland nach dem 2. Weltkrieg in den Kopf gekommen. Auch welche Fragen sich stellen, Wiederaufbau oder Neu gestalten?

Die alte Kathedrale soll wiederaufgebaut werden. Die Bibliothek ist gerade eröffnet worden.

 

 

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Ein herrlicher Botanischer Garten. Das Visitorcenter neu, die Bäume und Anlage alt. Mit vielen Pflanzen, die ich aus Europa kenne. Und ein Mosaiksessel mit ganz viel Platz.

Die Universität ist zum Teil renoviert und das andere im Bau.

Meine Fahrt geht ins Landesinnere zum Lake Tekapo, weiter Richtung Queenstown. Vorbei an viel Landwirtschaft, Rinder- und Schafzucht, Weinanbau und Rotwildzucht. Und Schweine auf der Weide mit ‚Hundehütten‘. Auf den 1. Blick ähnelten die Hütten den Schlafkabinen auf Campingplätzen, doch der nächste Blick zeigte die Schweine, vielleicht waren es auch nur Sauen.

Ich bin durch weite grüne Landschaft gefahren, und empfand viel Ähnlichkeit mit Süddeutschland, ABER HIER GIBT ES ÜBER MEHR ALS 50 KM KEINE ORTSCHAFT. Zum Teil auch keinen Mobilfunk.

Bei Sonnenschein wurden meine Augen verwöhnt mit leuchtendem gelben Ginster, dem zarten Grün der Sträucher oder der Fichten, die neu gezüchtet werden, und unendlich viel blauem Wasser in den Seen, z.B. über 40 km an einem Seeufer.

Auf zum Milford Sound! Die Sonne zeigte sich heute Morgen nicht. Aber auch so kann ich die Begeisterung für diesen Teil unserer Erde verstehen. Überall fließt das Schmelzwasser in größeren oder kleineren Bächen von den steilen Hängen entstanden durch das Schmelzen der Gletscher.

Auf dem 3. Bild sind suf den Felsen kleine Tawaki Pinguine, bis 60 cm gross, auf Bild 5 ruhen sich Seehunde aus. Beide Tierarten sind noch bedroht, aber ihre Population wächst.

Durch Erklärung auf der Bootstour, wurde mir der Kreislauf der Natur bewusst: auf den Felsen beginnen Pilze zuwachsen, auf den Fotos rostrot, diese werden der Grund für Flechten und Farne, den Sträucher und flach wurzelnde Bäumen, fertig. Durch Sturm oder Erdbeben stürzt ein Baum, mit ihm die ganze Umgebung und es bleibt nackter Fels. Und der Kreislauf beginnt von vorne.

Beechtrees? Mal was Neues!!! Ich habe mich über die kleinen Blätter gewundert, als wenn Mülenmecki als Baum wächst. Diese Bäume lassen ihre kleinen Blätter fallen und in diesen ist ein Stoff, den andere Pflanzen nicht mögen und somit wäschst nichts anderes unter diesen Bäumen. Das Laub blindet einen Grund auf dem ich gehen kann wie auf einem Schwamm.

Und zum Abschluss dieses Berichtes BRÜCKEN, einfach BRÜCKEN über rauschendem Wasser. ( Leider noch keinen Ton.)

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